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Alanis Morissette – Supposed former Infatuation | 1CD | Zustand: sehr gut

Alanis Morissette – Supposed former Infatuation | 1CD | Zustand: sehr gut

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Artikelnummer: 130018 Kategorie:

Beschreibung

Während ihres Aufenthalts 1997 in Indien kam Alanis Morisette wieder zu neuen Kräften. Als Resultat ihrer sehr positiven Stimmung dort, hat sie 17 Songs für Supposed Former Infatuation Junkie kreiert. Jedes dieser Stücke hat die Suche nach Erleuchtung und Selbsterkenntnis zum Thema und vielen Fans wird es wohl mißfallen, daß sie auf diesem Album nun sich selbst kritisiert. Nach dem rekordbrechenden Jagged Little Pill aus dem Jahre 1995 ist dieses langersehnte Nachfolgewerk aber alles andere als enttäuschend. Die Songs auf der CD sind mit düster-mitreißenden psychedelischen Gitarrenriffs versehen, die dem Songbook von Jimmy Page entnommen sind. Paradoxerweise ist das Album weniger aufschlußreich und gleichzeitig enthüllender als die Erfolgs-CD Jagged Little Pill. Auf ihrem neuen Werk scheut die Musikerin sich nicht davor, sich ihren Fans zu öffnen. In einer Art stockenden Bewußtseinsstroms läßt sie erneut ihre persönlichen Geheimnisse und Eigenheiten in einer etwas zu lockeren Weise in Geschichten von Mißbrauch, verlorener Liebe und Selbstgeißelung einfließen. Manchmal fragt man sich, ob diese musikalische Sphinx nicht doch noch etwas verheimlicht. Im Song „Baba“ beschäftigt sie sich mit dem Konkurrenzkampf auf dem spirituellen Sektor und verhöhnt das zur Modeerscheinung verkommene Hinterherlaufen der Menschen nach Erleuchtung. „Would Not Come“ schneidet ein ähnliches Thema an und läßt uns Ausschnitte aus ihrem Tagebuch miterleben. „Your House“ und „Would Not Come“ sind die einzigen Stücke, in denen Sex eine Rolle spielt. Der Percussion-Song „Are You Still Mad“ stellt auf dem Album die einzige Revanche gegenüber einen enttäuschenden Liebhaber dar. Sie fällt jedoch viel subtiler aus, als in ihrem älteren Stück „You Oughta Know“. Die Höhepunkte der CD sind indessen „Thank U“ und die poppige Hip-Hop-Nummer „So Pure“. Eine (und wirklich nur eine) kritische Anmerkung wäre dennoch zu machen: das massiv wirkende Zusammenspiel der Instrumente übertüncht manchmal die raschen Wortspiele der Sängerin. Der unerreichbar gute Rhythmus und das ausgeklügelte Gitarrenspiel geben dem Album frischen Wind, verhindern aber an manchen Stellen, daß die Message zum Hörer vordringt. –Jaan Uhelszki